Erfahrungsberichte
Daphna über das Kali Retreat:
„Bereits am 2. Tag des Kali Retreats dachte ich, ein jeder Mensch sollte auch nur ein einziges Mal in seinem Leben das Glück und die Gnade der tiefen Empfindungen durch das konsequente Schweigen und den Rückzug zu sich selbst erleben. Und sei es nur für einen einzigen Tag.
Ich habe in der Zeit des Kali Retreats neu erfahren, wie es ist, sich in allem und mit allem angebunden zu fühlen und endlich wieder einmal nur mit sich und für sich selbst zu sein; der eigenen, inneren Stimme Gehör zu verschaffen und allein mit sich selbst zu kommunizieren. Großartig, einschneidend und unvergesslich.“
Die Essenz und Erkenntnis von Manura aus 7 Tagen Kali-Retreat
ICH BIN aus Liebe geschöpft
ICH BIN in Liebe angenommen
ICH BIN Liebe in meinem ganzen Sein.
Manura - Sept. 2009
Ein Reisebericht von Gur aus Shanghai (2009)
Gerade war ich eine Woche bei Kali Ma in Dolalghat, einem kleinen Dorf in Nepal. Es war eine besondere Erfahrung. Übernachtet habe ich in einem sonnig einladenden Guesthouse. Von dort ging es morgens den Berg hoch zum Ashram, um dort mit Suprabatham und Arathi den Tag zu begrüßen. Danach gab es ein göttliches Frühstück mit Pancakes, Nutella, Müsli, Käse, Obst,... und reichlich Kaffee :). Bei 26 Grad C ließ es sich wunderbar den ganzen Tag dort aushalten.
Laufend kamen die Kinder des Dorfes und Nachbardorfes vorbei zum Spielen, darunter auch die Patenkinder, für die über die Kali Ma Foundation die Schulgelder bezahlt werden. Einmal kam ein Brief für ein Kind von seinen Pateneltern an. Alle waren aufgeregt und rangelten sich um Brief und Bild, jedes Wort lauschend, was Kali übersetzte und ein glückliches Strahlen erschien im Gesicht des Kindes.
Einen anderen Tag besuchten wir eine Schule und ein Internat. Überall ist ständig zu hören: Kali, Kali Ma! Es war wundervoll zu sehen, mit welcher Liebe Kali für alle dort präsent ist, und immer bereit zu helfen.
Zu der monatlichen Armenspeisung waren wohl 150-200 Leute da, darunter viele Kinder. Ich war froh, dass Kali an einen Löffel für mich gedacht hatte - die Nepalesen essen schließlich mit den Fingern. Abends war der Mediraum immer gut besucht, hauptsächlich von Kindern, die fleißig mit meditierten und auch mutig Bhajans vorsangen. Den Part hab ich mir dann "unter den Nagel gerissen" und die folgenden Tage Bhajansingen angeboten. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Freude dies angenommen wurde.
Die Woche ging viel zu schnell um. Wie neu erwacht ging´s wieder zurück in den Osten, vorbei am Himalaya, mit Zwischenstop in Lhasa.
Wirklich eine wunderbare Woche voller Geschenke und mehr Fülle, als ich es mir überhaupt hätte erträumen können.
Transformation pur.
Om Kali Jay!
